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Skijak/Wasserskilauf

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Von den 'Strohmeierschifferln' zum Skijak

Erinnerungen zum 25. Todestag von Harald Strohmeier 2020

Ein Bericht von Robert Koch

Wenige Wochen vor seinem Tod hatten ich und mein Skijak-Kumpel Rupert Seitner das Glück, Erfinder Harald Strohmeier in seinem Haus in Kapfenberg besuchen zu dürfen. Gezeichnet von mehreren Schlaganfällen war der 83-Jährige noch immer voller Tatendrang und Visionen ... von leichteren Materialien, kürzerer Bauweise und und und ... war die Rede. Und so wird er in Erinnerung bleiben!



v.l.n.r. Robert Koch, Herbert Strohmeier, Seitner, 1995

Ein Jahr zuvor war er zum letzten Mal in der Öffentlichkeit zu sehen, als der Allgemeine Skijak-Klub (ASK) Raiffeisen Trofaiach eine Fotoausstellung in der Raiffeisenbank Trofaiach anlässlich des 10-jährigen Klubbestehens eröffnete. Voller Stolz und Freude konnte er das Ergebnis seines 'Wassersport-Lebens' und die Weiterführung durch den ersten heimischen Skijakverein bewundern.



Raiffeisen Jubiläum 10 Jahre, 1994

Seinen 'Memoiren' entstammt das Vermächtnis, wie seine riesige Affinität zu Wasser und Schiffahrt entstand. Im Alter von 8 Jahren kam Harald Strohmeier in den bitteren Nachkriegszeiten zur Pflege nach Holland, wo er von seinem Mansardenfenster die Fischerboote auf der Zuidersee beobachten konnte und ihn eine große Sehnsucht danach erfasste. 'Ich bin durchgebrannt und wollte Schiffsjunge werden - im Hafen von Huize wurde ich von den Fischern nur ausgelacht und mein Pflegevater hatte mich bald wieder eingefangen.' Doch die Sehnsucht blieb.

Als 1929 bei Pernegg an der Mur ein Kraftwerk mit Stausee entstand, ging er sofort daran ein Segelboot zu bauen. Dank seiner überdurchschnittlichen handwerklichen Fähigkeiten gelang dies mit Erfolg und als begeisterter Skifahrer begann er 1930 zusätzlich mit dem Bau von Wasserskien. 'Ich ging dabei meinen eigenen Weg und machte nicht die Fehler der mir bislang unbekannten Vorgänger!'

Die 'Fehler' waren zumeist zu kurze Bootskörper mit zu flachen Böden, Verbindungen zwischen den Wasserskiern oder dem Einbau von Klappen zur Stabilisierung. Auch wurden durchwegs zwei Stöcke verwendet ... für Strohmeier war bald klar, dass nur ein Paddel den notwendigen Vortrieb schaffen konnte. 'Ich baute mir zwei 2,8 m lange, schlanke Kajaks bestehend aus einem Holzgerüst, das ich mit Stoff bespannte. Durch einen Farbanstrich wurde die Bespannung wasserdicht gemacht.'

Seine ersten Versuche im Schwimmbad Kapfenberg endeten jäh, als sich die Imprägnierung löste und ihn der Bademeister verjagte. Nach nächtlicher Reparatur stand der nächste Schritt am Programm: 'Am nächsten Tag fuhr ich gleich ein Stück die Mürz hinunter!'



Erste Versuche, 1930



H. Strohmeier, 1931

Sein langjähriger Weggefährte Herbert Reif schilderte eines seiner intensivsten Erlebnisse mit dem 'Wasserskiverrückten' Harald Strohmeier in den Anfängen der 1930-er Jahre: 'Eines meiner aufregendsten Erlebnisse in der Studienzeit in Leoben war der Versuch, die Floßgasse des Krempelwehres zu durchfahren. Als Aufpasser erlebte ich, wie die Wogen über Harald zusammenschlugen. Ich hatte Angst um sein Leben . er wurde jedoch glücklicherweise auf einer Sandbank angeschwemmt - unverletzt.'



H. Strohmeier Murwehr, 1931

Zwischen 1934 und 1936 wurde diverse 'Meilensteine' gesetzt. Die Entwicklung der 'Strohmeierschifferln' war soweit gediegen, dass Strohmeier bereits größere Wanderungen unternehmen konnte. So befuhr er die Traun von Hallstadt bis zur Donau und weiter nach Wien. 'Mein Reisegepäck, Kochzeug und ein kleines Zelt hatte ich in den Wasserskien verstaut.' Dank der starken Strömung konnte er täglich über 100 km zurücklegen. Auch 1935, als er auf der Enns von Hieflau bis zur Mündung und weiter auf der Donau bis Wien fuhr. Dies waren auch seine ersten, wirklich schwierigen Wildwasserbefahrungen.

1935 besuchte er erstmals das Patentamt in Wien und studierte die vorhandenen Patente. 'Ich war überrascht, was es da schon an Wasserskipatenten gab'. Er brachte seine Konstruktion zur Anmeldung und im Jahr 1936 wurde ihm tatsächlich das Patent auf 'Aus einzelnen, geschlossenen Metallhohlkörpern zusammengesetzter Wassergleitschuh' erteilt.



H. Strohmeier Wassergleitschuh, 1936



H. Strohmeier an der Traun, 1951

Die Einzigartigkeit des Harald Strohmeier dokumentieren Schilderungen seines Sohnes Bernd über Italienurlaube per 'Puch-Roller' aus den Jahren 1957 und 1958: 'Er hatte das Zelt vorne zwischen den Füßen und noch ein paar aufblasbare Skijaks mit dabei - mit dem Paddel seitlich am Roller. Wir waren total überladen und auf den Dolomiten-Pässen mussten wir bei jedem Pass unterwegs stoppen um den Motor zu kühlen. In Venedig paddelten wir abwechselnd am Canale Grande und die kleinen Kanäle bei den Glasbläsern vorbei. Die konnten es nicht glauben, dass man stehend am Wasser paddeln kann und bewarfen uns mit Holzstücken, damit wir reinfallen, aber es gelang ihnen nicht.'



H. Strohmeier auf seinem Puchroller, 1957

In den 1960-er und 1970-er Jahren entwickelte der Böhler-Ingenieur seine 'Skijaks', die ihren Namen seit 1949 trugen, kontinuierlich weiter und die Herstellung wuchs um 1980 von der Einzelproduktion zur maschinellen Fertigungstechnik. Die moderne Ära des Skijaksports wurde 1981 eingeleitet, als im Zusammenhang mit der Erstellung einer Diplomarbeit an der Sportuni Graz Testpersonen gesucht wurden.



H. Strohmeier mit dabei am Trabochersee, 1981



H. Strohmeier in Holland, 1985

Diese Aktivitätswelle und das Anwachsen der 'Skijakfamilie' bildet bis heute die Basis für den Erhalt des Sports. Vor allem dem ASK Raiffeisen Trofaiach als einzigem verbliebenen Skijakverein der Welt und seinen umtriebigen Skijakfreunden ist es zu verdanken, dass der Sport auch 25 Jahre nach Wegfall der Produktion und vor allem nach dem Tod von Harald Strohmeier noch existiert. Jetzt ist es allerdings an der Zeit neue Impulse und auch einen neuen Anlauf in Sachen Produktion zu setzen ... die Erhaltung dieses weltweit einzigartigen Sports und seiner unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten haben es sich mehr als verdient.



Fotonachweis: Robert Koch c/o PEDES - Plattform zur Erhaltung, Dokumentation und Entwicklung des Skijaksports




H. Strohmeier, 1936 und bei den Filmaufnahmen 1949


Der erste Wasserskilauf auf der Enns von Hieflau bis Groß-Reifling, 1929

Ein Bericht von Josef Krupka

Da es sehr schwer ist, den Inhalt und Wertmesser eines Sportes, Menschen zu schildern, die diesen nicht kennen, will ich zur Einführung der Beschreibung des Wasserskilaufes auf der Enns die Sportler kurz behandeln, die diese Erstbefahrung ausführten.

Im Österreichischen Hy-Ski-Club befindet sich eine Gruppe von fünf Allroundsportlern, die von den Mitgliedern des Ö.H.S.C. 'die schwarzen Fünf' genannt werden. Diese Menschen tragen das individuelle Bedürfnis in sich, sportliche Leistungen zu vollbringen, die andere Menschen noch nicht unternommen haben. Gleichgültig, ob es im Winter oder im Sommer sei. Es ist dies die Sucht, die bei den meisten Menschen in verschiedenartigen Variationen auftritt, nach dem mechanisierenden Alltag individuell zu erscheinen.



1929, Auf Wasserskiern durch die Hieflauer Höll / Enns, phot. Franz von Alber

Diese fünf Sportler, die Pioniere des Ö.H.S.C. sind Franz Hirsch, Hans Kraus, Hans Rudolf Schlein, Erich Landgrebe und meine Wenigkeit.

Unserem Schlein wurde nun von Faltbootfahrern bereits öfters vorgehalten, dass der Wasserski höchstens für die Donau taugte, jedoch für Wildwasser vollkommen unbrauchbar wäre.

Wir beschlossen deshalb, am zweitnächsten Sonntag nach diesem Berichte Schleins, die Erstbefahrung der Enns von Hieflau bis Groß-Reifling auf Wasserskiern zu unternehmen. Da wir auf Wasserskiern schon viele Erlebnisse, wie schwere Brandungen an Meeresküsten und Kämpfe mit hohen Wogen auf stürmischen Gewässern hinter uns hatten, waren wir des Gelingens unseres Unternehmens sicher. Wir freuten uns alle auf die wilde 'Hieflauer-Höll', mit ihr auf das herrlich freiwerdende Gefühl, stehend, in sich anpassender Bewegung, wildschäumende Wirbel unter sich zu bezwingen. Es ist dies das Freiheitsgefühl des miterlebenden, waghalsigen Kämpfers.
Es war ungefähr zehn Uhr vormittags, als wir drei, Hirsch, Schlein und ich am Aufbauplatz bei Hieflau unsere Wasserbretteln zusammenstellten. Wir waren ziemlich siegesbewußt, obwohl keiner von uns auch nur eine Ahnung hatte, wie die Enns bei Hieflau sei. Es tangierte uns ferner blutwenig, dass man uns ununterbrochen prophezeite, wir würden den Lauf als Leichen beenden. Erwähnen will ich, dass wir alle in großer Hochschätzung des Herrn Merinsky, Präsidenten des Ö.K.V. gedachten, der uns bei der Abreise aus Wien in herzlichstem Sportgefühl Hals- und Beinbruch wünschte und der Überzeugung Ausdruck gab, dass der Lauf gelingen wird.

Zum Start nach Hieflau kam auch Herr Franz Alber, ein Kajakfahrer aus Berlin, der unseren gesamten Ennslauf zu Kontrollzwecken begleitete.

So liefen wir los und bald tanzten wir der Höll entgegen, wo uns Frau Dr. Steinbach photographierte und Herr Hans Brückner für die Wochenschau der Ufa filmte. Mit ehrlichem Erstaunen entdeckten wir, dass uns die Enns, trotz verhältnismäßig hohen Wasserstandes nicht die geringsten Beschwerden machte. Herr Alber, der uns vor dem Start nur Tod, Mißgeschick und vollständige Zertrümmerung unserer Körper voraussagte, war von dem Lauf derart begeistert, dass er sich Frau Dr. Steinbach und Herrn Brückner gegenüber in Lobesreden nicht genug tun konnte. Wie bekannt, weicht man bei der Hieflauer Höll dem Schwall rechts etwas aus. Auf Bitte des Herrn Brückner durchlief ich nun die Hieflauer Höll ein zweites Mal und zwar diesmal direkt durch den Schwall. Ich kam bis auf den Grund des Wildwassers, stand bis zur Brust im Wasser, doch sauste ich ohne Sturz durch die brodelnde Gischt. Im Lawinenschwall machten meine Kameraden freiwillige Stürze nach allen Richtungen und brachten es fertig, im Schwall sofort wieder aufzustehen. Ohne zu übertreiben wir spielten mit den Wirbeln der Enns, was auch die Zuseher unseres Laufes empfanden.

Bei Groß-Reifling beendeten wir den ersten Ennslauf auf Wasserskiern mit dem befriedigten Bewußtsein, eine scheinbar schwierige Sache leicht und sicher gemeistert zu haben. Ich selbst war damals wohl am glücklichsten, da ich mir kurz vorher den rechten Fuß gebrochen hatte und erst fünf Tage ohne Gipsverband war. Dies will ich nur deshalb erwähnen, um die Selbstverständlichkeit und Sicherheit des Wasserskisportes unseren leider so zahlreichen Gegnern zu zeigen.

Mit herzlicher Genugtuung sahen wir, dass der Ö.K.V. dem Ergebnis unseres Ennslaufes mit Achtung entgegenkam und unsere Leistung voll anerkannte.

Groß war auch unsere Freude überr den Vorschlag des Ö.K.V., gemeinsam arbeitende Freunde und Kameraden auf dem Wasser zu werden.

Mit herzlichem Wunsche hoffe ich, dass das Zusammenarbeiten des Ö.K.V. mit dem Ö.H.S.C. an dem weiteren Ausbau des Wassersportes, einem schönen Zweig der modernen Religion, 'dem Sport', mit weitern Erfolg enden wird. (Österreichischer Kajak-Sport, Nr. 1, 1930)


Zur Geschichte, 1930

Auszug aus dem Bericht von Michael Mitter (Präsident des Österreichischen Wasserskiclubs, Wien) über die Erstbefahrung der Enns

Zu den schönsten sportlichen Leistungen zählt für den erfahrenen Paddler das Befahren der Wildwasser und als eine der schwersten Wildwasserfahrten in Österreich gilt die Bezwingung der wilden Enns von Hieflau bis Groß-Reifling. Es war natürlich auch der sehnsüchtige Traum der Anhänger des jüngsten Wassersports, des Wasserskilaufens, die schwierigste Wildwasserstrecke zu befahren. Seit der kurzen Zeit von 1928 an, nach Erfindung des leichten und zerlegbaren Wasserskis durch Herrn Josef Krupka, hat der Wasserskilauf an Anhhängern sehr gewonnen und in sportlicher Hinsicht ungemein rasch sich entfaltet.



Mit Wasserski auf der Enns, L.Rübelt phot.

Man hat vor Jahrzehnten und Jahrhunderten Wasserski gebaut und versucht damit Strecken zurück zu legen. Einige schüchterne Versuche auf kurze Strecken gelangen, aber etwas fehlte vollständig, das Aufrichten nach Stürzen. Bei Verlust des Gleichgewichtes war der kühne Wasserläufer verloren, er musste schwimmend das rettende Ufer erreichen. Auf dieser Stufe blieb das Bestreben, mit Wasserski Flusswanderungen durchzuführen bis 1928 stehen. Seither aber hat sich auch die 'Wiener Schule' im Wasserskilauf entwickelt, welche, was Lauftechnik und vor allem das Aufstehen von Stürzen nach hinten, seitwärts und vorwärts, sowie Drehschwünge durchs Wasser, Umtreten während der Fahrt zur Richtugsänderung betrifft, praktisch und in ihrem Aufbau vollständig ist. Es werden sich wenig praktische Veränderungen mehr ergeben. Von der Lauf- und Falltechnik im toten Wasser ging man zur Stromfahrt auf der Donau und ihrer starken Strömung und den Wirbeln über. Die Gleichgewichtserhaltung ist für den halbwegs geübten Wasserskifahrer so selbstverständlich, dass er an ein Umfallen überhaupt nicht denkt. Hunderte von Kilometern werden von Anfängern nach kurzer Übungszeit, auch im Winter, angezogen, sturzfrei gefahren.
Der Grund dieser für den Laien unglaublichen Sicherheit, Leichtigkeit und Eleganz der Bewegung liegt in der sicheren Beherrschung des Aufstehens nach einem beliebigen Sturz. Das Gefühl der Sicherheit löst die vorerwähnten natürlichen, weichen, rhytmischen Bewegungserscheinungen aus. Haben im vorigen Sommer die Faltbootfahrer auf der Donau vereinzelt Wasserskiläufer getroffen, so ist das Bild im heurigen Frühjahr und Sommer wesentlich anders. An den schönen Sonntagen sieht man Gruppen von Wasserskiläufern die Niebelungenstraße von Passau bis Wien, durch den reizvollen Strudengau und die schöne Wachau auf ihren verläßlichen Wasserrappen ziehen. Die durch die Schiffe verursachten Wellen, verbunden mit der Strömung und den Wirbeln verschönern den sportlichen Wasserlauf, um das Schaukeln der Wogen im Langschritt genießen zu können. Es ist ein sehr schönes Bild Wasserskiläufer und Paddler gemeinsam in reiner sonnedurchtränkter Luft auf der schönen Donau wandern zu sehen. Faltboot und Wasserski gehören zusammen, sie haben denselben Zweck und daselbe Ziel. Sportlich ist der Wasserskilauf wesentlich wertvoller, da er den ganzen Körper gleichmäßig erfaßt und dabei den für die Erholung und Kräftigung der Nerven wirkungsvollen Wechsel von durchgreifender Bewegung und Ruhe bietet. Auf die Wasserski kann man sich auch setzen und wie in einem Boot weiterpaddeln. Ein Ertrinken mit Wasserski ist unmöglich, da man sich in jeder Lage an den Skiern festhalten kann. Es ist auch bei den verschiedentlichen Wasserfahrten noch nie ein Unfall vorgekommen. Während der Fahrt kann man sich in die Wellen werfen, um ein erfrischendes Bad zu nehmen; nach entsprechender wohltuender Abkühlung steht man wieder gemütlich auf, um bei gesunder Bewegung Luft und Sonne auf den Körper wirken zu lassen. Wie erwähnt wurde der Wasserskilauf im toten Wassser, auf Flüssen und Strömen geübt. Im Sommer 1929 fuhr ich mit dem Sportwart des Österreichischen Wasserskiclubs, Herrn Fr. Hirsch, 5 Wochen nach England, um den Wasserskilauf im bewegten Ärmelkanal zu versuchen und zu üben.

Der Wasserski und die Wiener Schule des Wasserskilaufens haben die Probe glatt bestanden. Nun blieb noch ein unbedingt anzustrebendes Ziel übrig, nämlich die Enns. Wir erkundigten uns bei tüchtigen Paddlern, die mehrmals die Enns bezwangen, wie dort die Wasserverhältnisse sind und ob nach ihrer Meinung die Befahrung der wilden Enns mit Wasserski möglich sei. Ein überzeugtes 'ganz unmöglich' war stets die Antwort; ein Befahren der wilden Enns mit Wasserski bedeute den sicheren Tod. Da ich viele Jahre meiner Jugend an der Enns verbrachte und sie gut kenne, aber auch von der Sicherheit des Wasserskilaufens aus der Praxis vollständig überzeugt bin, hielt ich die Befahrung als durchaus durchführbar und munterte unsere stramme, mutige Klubjugend auf, die Ennsfahrt zu versuchen. (Fluss und Zelt, 1930-31, H9)


© Ilse Entner